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Bio meets Mare

BioStadt Bremen erstmals auf der maritimen Woche

Bio auf der Maritimen Woche © H. Pohl
Bio auf der Maritimen Woche © H. Pohl

Trotz teilweise regnerischen Wetters lockte die maritime Woche mit ihren vielen Attraktionen zahlreiche Besucher an die Weser. Premiere hatte in diesem Jahr der Öko-Marktplatz, der seine Buden und Zelte zu Füßen des Weser-Towers aufgestellt hatte. Die Nähe zur "Forschungsmeile" wurde dabei beabsichtigt und sollte Synergien wecken. Ein Schiffsshuttle war eingerichtet worden, um Besucher zum Martinianleger und zurück zu bringen.

Zum Eingang des Dorfes präsentierte Erwin Liauw vom Netzwerk "Grau sucht Grün" den von ihm entwickelten grünen Einkaufsführer für Bremen. Viele Besucher nahmen gern ein Heft und blätterten sofort interessiert darin. Erstmals vertreten war der Öko-Bier-Anbieter "Vareler Brauhaus". Drei Biersorten, vom "Tide Pils" über "Tide trüb" zu "Tide dunkel" wurden dem Publikum angeboten. "Demnächst kommt noch ein Doppelbock hinzu!", freute sich Barkeeper Dennis.

Bratwurst und Pommes Frites in Bio-Qualität bot Andreas Raab von der Bio-Fleischerei Raab an. "Ich kenne alle meine Lieferanten persönlich, und damit auch ihre Haltungs- und Produktionsbedingungen," sagte Raab. Kaffeetrinker konnten sich am erlesenen Aroma des Honduras-Marcala-Espresso von Monika und Matthias Rauch erfreuen. Ihr mobiler Kaffee-Ausschank auf drei Rädern dürfte das kleinste Café Bremens sein.

Einige Meter weiter hatte sich Brünings Scheune mit einem Stand aufgestellt. Neben gebrannten Mandeln und Bio-Wein wurden hier Röstkartoffeln vom Schwenkgrill gereicht. Mit einem üppigen Angebot wartete auch die Nudelei aus Bevern auf. "Alles Bioqualität, alles selbstgemacht!" gab Mitarbeiterin Kerstin stolz Auskunft. Auch die Bio-Crêperie, vertreten durch Inhaber Claus Cordes, stellt ihre Crêpes komplett aus biologisch erzeugten Zutaten her. Der Snuten-Lekker-Stand wurde vor allem gut besucht, wenn die Sonne durchkam. "Unsere Fruchtsorbets sind lactosefrei und vegan" erklärte Johanna von Bio-Eis Kaemena.

Zum Erfolg des Öko-Dorfs äußerte sich Eduard Hüsers vom Verein ProZept e.V.: "Die Idee war gut, das Gesamtbild war gut." Um in Zukunft eine breitere Wahrnehmung zu erfahren, wünscht sich Hüsers, dass die maritime Meile näher zusammenrückt: "Wir wollen künftig das Fest kompakter organisieren."