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  • Newsletter BioStadt Bremen (August 2021)

Der Newsletter der BioStadt Bremen

Ausgabe 2 - 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserer zweiten Ausgabe des Newsletters können Sie sich auf ein interessantes Interview mit dem Bremer Landwirt Jan Geerken freuen. Zum einen stellt er seinen Betrieb gerade auf Bio um. Zum anderen hat er die Produktion von Milchviehhaltung auf Mutterkuhhaltung mit Mast und Direktvermarktung des Fleisches umgestellt. Zudem stellen wir Ihnen hier unsere Projekte und aktuelle Themen der BioStadt Bremen vor und informieren Sie über den Fortschritt des Aktionsplans 2025. Außerdem lassen wir Partner:innen zu Wort kommen, stellen Ihnen spannende Bio-Projekte und Erfolgsgeschichten vor und halten Sie über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden. Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Ideen oder Feedback zum Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Team der BioStadt Bremen

Aktuelles aus der BioStadt

BioStädte-Treffen digital
Am 9. Juni fand das diesjährige Treffen der BioStädte statt. Es freut uns sehr, dass das Netzwerk stetig weiterwächst: mit den Neuzugängen Münster und Freising sind wir mittlerweile 23 BioStädte in Deutschland! Die Tagesordnung war wieder vielfältig und interessant. Besonders freut uns, dass auch die anderen Städte der Frage nachgehen, wie sie die Verpflegung nicht nur ökologisch, sondern auch regional gestalten können, um die Wertschöpfung in der Region zu erhalten und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die spannende Diskussion haben wir zum Anlass genommen, uns intensiver mit dieser Frage zu beschäftigen. In dieser Ausgabe geht es daher um regionale Wertschöpfung und die Frage, wie diese wirksam in Vergabeverfahren aufgenommen werden kann. Für das Netzwerk der Bio-Städte ist klar, dass es auch künftig darum geht, die ökologische und möglichst regionale Wertschöpfung zu fördern und damit – ganz im Sinne des „Aktionsplan 2025“ – einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Aktionsplan 2025: Stand der Dinge
Bereits seit 2015 setzt Bremen sich dafür ein, die regionale Lebensmittelwirtschaft zu fördern und ein Bewusstsein für die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft zu wecken. Das zentrale Ziel "Mehr Bio aus und für Bremen", soll mit verschiedenen Maßnahmen umgesetzt werden. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist der „Aktionsplan 2025 - Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen“. Der Beschluss
verfolgt das Ziel, die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung in Bremen schrittweise auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte umzustellen. Dadurch soll allen Menschen der Zugang zu einer ökologischen und gesundheitsförderlichen Ernährung ermöglicht werden. Denn nur wenn die Nachfrage steigt, kann die bio-regionale Produktion in unserer Umgebung wachsen! Hier möchten wir Sie über die Aktivitäten der BioStadt und den Fortschritt des Aktionsplans informieren.
Ziel des Aktionsplans 2025 ist es das Verpflegungsangebot in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung schrittweise auf 100% bio umzustellen. Dabei sollen „nach Möglichkeit regionale Produkte“ bevorzugt werden, heißt es wörtlich im Senatsbeschluss. Doch die Frage, was genau „regional“ eigentlich meint und wie diese auszuschreiben ist, lässt sich gar nicht so einfach beantworten.
Der Praxisleitfaden des Netzwerks deutscher Biostädte verdeutlicht die Herausforderungen: „Unabhängig von der Art und dem Umfang der Vergabe sind bei der Beschaffung von ökologischen Lebensmitteln und Catering-Dienstleistungen die Grundsätze des EU-Vertrags einzuhalten. Die Grundsätze gelten auch bei einer Vergabe unterhalb der EU-Schwellenwerte und auch bei der freihändigen Vergabe. […] Der Grundsatz des freien Warenverkehrs soll einen freien Verkehr von Waren zwischen EU-Mitgliedstaaten gewähren. Dieser darf nicht durch staatliche Maßnahmen beschränkt werden, die zum Schutz der einheimischen Produktion ausländische Erzeugnisse vom nationalen Markt fernhalten.“ Zwar können „bei der Auftragsausführung zusätzliche Anforderungen an soziale, umweltbezogene oder innovative Aspekte“ gestellt werden. Aber die „unbegründete Bevorzugung von Waren oder Erzeugnissen ausschließlich aus regionaler Produktion oder die Vorgabe, Dienstleistungen nur durch ortansässige Anbieter durchführen zu lassen, verstößt gegen das Diskriminierungsverbot (siehe § 97 Abs. 2 GWB) (Praxisleitfaden „Mehr Bio in Kommunen“, 2017, S. 27).
Dieser Zielkonflikt beschäftigt uns schon lange, denn einerseits ist es sinnvoll und erwünscht die regionale bäuerliche Landwirtschaft, kurze Transportwege und kurze Wertschöpfungsketten zu fördern, auf der anderen Seite ist es vergaberechtlich nicht möglich diesen Aspekt bei Ausschreibungen zu berücksichtigen.
Nun wollen wir dieses komplexe Thema angehen und den Aspekt der Regionalität in künftigen Ausschreibungen verankern. Dazu haben wir uns mit der nationalen Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung ausgetauscht und einen Vergaberechtsanwalt damit beauftragt, Formulierungsvorschläge für kurze Lieferketten in der Gemeinschaftsverpflegung zu erarbeiten.
Da das Thema aber auch in vielen anderen BioStädten relevant ist, wird nun auch gemeinsam nach weiteren Möglichkeiten gesucht, Regionalität in Ausschreibungen zu berücksichtigen. Die Ergebnisse sollen schließlich in einer Neuauflage des Praxisleitfadens „Mehr Bio in Kommunen“ erscheinen. Wir werden über die Fortschritte hier im Newsletter berichten.

Erstes Dialogforum für nachhaltige Verpflegung
Unter dem Motto "BioStadt für alle" fand am Donnerstag, den 29. April 2021 das 1. Dialogforum für nachhaltige Verpflegung in Bremen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der BioStadt Bremen mit dem Ziel, eine Plattform des Austauschs für die Akteurinnen und Akteure der Bremer Verpflegungslandschaft zu bieten und so das Netzwerk weiter zu stärken. Eingeladen waren alle Menschen, die zu einer nachhaltigen Transformation der Bremer Gemeinschaftsverpflegung und des gesamten Ernährungssystems in Bremen und umzu beitragen möchten. Die knapp 50 Teilnehmenden bildeten dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab; von landwirtschaftlichen Betrieben, über die Verarbeitung und den Handel bis hin zu den Verantwortlichen für die Vergabe von Verpflegungsleistungen sowie Köchinnen und Köche. Auch in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit engagierte NGOs, Forschungsinstitute und Politikerinnen und Politiker waren mit dabei.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Nicole Nefzger vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL). Nach der Begrüßung durch die Projektverantwortlichen der BioStadt Bremen und einer Vorstellung aktueller Projekte der Biostadt Bremen, diskutierten die Teilnehmenden in Kleingruppen zu dem Thema "wie können wir mehr Bio für Bremen erreichen und unser Netzwerk stärken". Es wurden Herausforderungen und Lösungen für eine nachhaltige Transformation des Bremer Ernährungssystems herausgearbeitet und im Anschluss im Plenum vorgestellt.
Das Dialogforum soll als regelmäßiges Beteiligungsformat etabliert werden. Interessierte Akteur:innen sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Nähere Informationen und Termine sind online auf der Website der Biostadt Bremen zu finden.

Das Förderprogramm der BioStadt

Förderrichtlinie

Die BioStadt Bremen fördert Projekte von gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen, die zur Umsetzung des Aktionsplans 2025 beitragen. Die Förderrichtlinie und alle relevanten Unterlagen sind auf unserer Homepage zu finden unter https://www.biostadt.bremen.de/foerderung-14139.

Geförderte Projekte

An dieser Ausgabe stellen wir Ihnen das Projekt der Naturfreundejugend Bremen vor:

Vom Internationalen Garten Walle in den Kindergarten Ratzeburger Straße
Die Kinder der Kitagruppe des Kinder- und Jugendhaus Ratzeburger Straße konnten über mehrere Jahre regelmäßig im Internationalen Garten Walle ihr eigenes Kindergartenbeet bearbeiten und pflegen und sich während des Kindergartenjahres auch mit verschiedenen umweltpolitischen Themen auseinandersetzen. Die Kontinuität des Gartenprojektes hat dieses Projekt so nachhaltig und einzigartig gemacht und qualitativ auf ein sehr hohes Niveau gehoben.

Mit 3 Jahren starten die Kinder in das Projekt bis sie in die Grundschule kommen. In diesen Jahren findet durch eine ständige Wiederkehr in den Garten eine Vertiefung der gelernten Prozesse statt, was dazu führt, dass am Ende der Kindergartenzeit Kinder bestimmte Schritte in der Gartenarbeit selbständig umsetzen können.

Bei Wind und Wetter geht es in den Garten. Das Wetter wird in den Zusammenhang mit dem Wachsen oder auch Nicht-Wachsen von Pflanzen durch zu viel Nässe oder zu viel Sonne gebracht. Zudem hat die Angst vor Insekten bei den Kindern spürbar abgenommen, diese Tiere werden beim Spielen nun nicht mehr getötet, sondern fasziniert beobachtet.
Ziel des Projekts ist es, das erlernte und erlebte Wissen aus dem regelmäßigen Gartenprojekt im Internationalen Garten in Walle in die Kita und das Außengelände zu tragen und zu einem Teil des „normalen“ Kindergartenalltags werden zu lassen. Weg von einem abgekapselten Projekt, hin zu Alltagshandeln. Dazu ist es wichtig, jahreszeitenübergreifend das Thema Umweltbildung in den Mittelpunkt zu stellen. Die Bedeutung von Regionalität und „Bio“ soll in diesem Jahr bei allen Inhalten besonders im Fokus stehen.
Projektleiterin Sophie Schleinitz über den aktuellen Stand und die Entwicklungen im Garten: „Schon lange haben wir das Beet im Garten für Saat und Pflanzen vorbereitet. In diesem kühlen Frühjahr war Geduld gefragt. Den kleinen Kartoffelacker haben wir bestellt und im Beet verschiedene Samen (z.B. Erbsen und Mais) ausgesät und im Gewächshaus die Gurken und Tomaten. Nun beobachten wir mit großer Geduld und stetigem Pflegen was da so beginnt zu wachsen und was da noch lebt im Garten. Vögel in der Stadt – die Blaumeisen im
(im Frühjahr von uns gebauten) Nistkasten mit ihren Blaumeisenjungen, ein Specht oder auch Eichelhäher. Bei uns im Kindergarten und Hort füllt sich das Hochbeet. Erste Radieschen konnten schon geerntet und verspeist werden! Lecker! Essbare Blumen wachsen und überall gibt es etwas zu entdecken!“

Vom Feld auf den Teller: Interviews mit Akteur:innen der Wertschöpfungskette

In dieser Rubrik befragen wir verschiedene Akteur:innen der Gemeinschaftsverpflegung zu ihrem Arbeitsalltag, den Herausforderungen und Erfolgserlebnissen, wenn es um die Umstellung auf bio-regionale Produkte in den Kantinen geht. Dabei soll die gesamte Wertschöpfungskette abgebildet werden: Von Köch:innen und Verpflegungsverantwortlichen, über Handel, Produzenten bis zur Landwirtschaft, sowie in dem Bereich engagierte NGOs.

Teil 2: Interview mit einem Landwirt
Im zweiten Teil der Interviewreihe haben wir mit dem Bremer Landwirt Jan Geerken gesprochen.

Jan Geerken und Theresa Otten

BioStadt: Lieber Herr Geerken, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben. Stellen Sie sich doch kurz vor: Wer sind Sie? Was für einen Betrieb führen Sie?

Geerken: Jan Geerken, 26 aus dem Bremer Blockland. Wir haben knapp 50 Mutterkühe mit angeschlossener Mast der Kälber und Direktvermarktung der eigenen Tiere. Der Betrieb wird seit Ende 2019 umgestellt – das ist aufgrund der langen landwirtschaftlichen Produktionszyklen aber noch nicht ganz abgeschlossen – sodass wir die zunächst endgültige Betriebsform erst Ende 2022 erreichen, wenn unsere ersten eigenen Kälber langsam ausgewachsen sein werden.

BioStadt: Wie funktionieren die weiteren Verarbeitungsschritte? In Ihrem Fall die Schlachtung / Zerlegung der Tiere und die Verarbeitung des Fleisches.

Geerken: Das habe ich glücklicherweise selbst in der Hand: Für das Schlachten und Zerlegen nutze ich Dienstleister. Einen Bio-Schlachter zu finden war erstaunlich unkompliziert, ich nutze einen, der sich auf Hausschlachtungen spezialisiert hat. Nicht so leicht war es hingegen einen Metzger zu finden, der auch ganze Rinder verarbeitet. Aber ich bin zufrieden so wie es aktuell läuft.

BioStadt: Welche Vertriebswege nutzen Sie? Haben Sie auch Kunden aus der Gemeinschaftsverpflegung?

Geerken: Aktuell vermarkten wir ausschließlich direkt – wir kommen aber aus der klassischen Lieferbeziehung als Milchviehbetrieb zu einer „Genossenschafts“-Molkerei… Davon wollte ich unbedingt weg – bisher zum Glück mit Erfolg. Wir vermarkten teilweise online, aber auch direkt an Laufkundschaft im Blockland. Aktuell besteht keine Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsverpflegung.

BioStadt: Könnten Sie sich vorstellen an Kitas/Schulen direkt zu liefern? Was wären dabei die Herausforderungen bzw. an welche Bedingungen wäre das geknüpft?

Geerken: Bisher wie gesagt keine Zusammenarbeit – sehr gern würde ich langfristig auch mit der Gemeinschaftsverpflegung zusammenarbeiten. Im Bereich privater Kunden stelle ich fest, dass viele Verbraucher vom Rind klassisch fast nur das „Steak“ (zumeist Rumpsteak) und das Filet kennen… das ist natürlich schade und Bestellungen solcher Stücke kann man als Einzelbetrieb in unserer Größe für die Gemeinschaftsverpflegung (ich schätze es handelt sich dann eben auch um tendenziell größere Bestellungen) nicht bereitstellen. Wir wissen aber, dass das Rind auch weitere leckere Stücke liefern kann – und wenn es dann mal eine Bolognese – Burger oder Rouladen mit echtem Bremer Bio Angusrindfleisch in Kantinen o.Ä. gibt, wäre das doch klasse. Ich denke bei rechtzeitigem Kontakt und langfristigen Kooperationsabsichten klingt das nach einem absolut anzustrebenden Modell der Zusammenarbeit.

BioStadt: Was müsste Ihrer Meinung nach passieren, um mehr „Bio aus Bremen und umzu für Bremen“ zu erreichen - vor allem auch in Bezug auf die Bremer Gemeinschaftsverpflegung?

Geerken: Ich muss zugeben, dass ich mich abgesehen von meinem Mitwirken in dem Beirat zur Umsetzung des Maßnahmenplans mit der Gemeinschaftsverpflegung bis dato wenig befasst habe… Was wohl für die Verbraucher im Allgemein wichtig ist – sich ein wenig auf die Regionalität zu besinnen und sich von dem Gedanken, dass man zu jeder Jahreszeit, alles unbegrenzt haben können muss, ein wenig zu verabschieden.

BioStadt: Sie haben erst vor kurzem auf Bio umgestellt. Was sind Ihrer Erfahrung nach die Herausforderungen, wenn es um die Umstellung auf Bio geht? Was würden Sie anderen Landwirt:innen, die gerne auf Bio umstellen möchten mit auf den Weg geben?

Geerken: Genau genommen befinden wir uns noch in der Umstellung. Ein spannender Prozess, wie ich finde. Die Herausforderungen kann man im Vorfeld gut mit Beratungsleistungen erörtern, wie sie bspw. das Kompetenzzentrum für Ökolandbau in Visselhövede anbietet. Das würde ich auch jedem empfehlen. In unserem Fall sehe ich, wegen der ohnehin vorhandenen Bewirtschaftungsauflagen im Blockland, keine Herausforderungen, die nicht zu meistern wären. Langfristig würde ich den Schutz des Biosiegels unter Berücksichtigung von Sinnhaftigkeit befürworten. Wenn man beispielsweise im Winter Früchte aus Ägypten importiert, die als „Bio“ deklariert werden, aber auch in der Region hergestellt werden (Kartoffeln, Äpfel etc.), muss man sich doch schon wirklich fragen, wie sinnvoll das ist.

Biostadt: Wobei wünschen Sie sich mehr Unterstützung? Möchten Sie noch etwas Anderes loswerden?

Geerken: Als Konsequenz zur Antwort der vorherigen Frage wäre es wünschenswert, wenn unter solchen Aspekten Regionalität manchmal eben vor Bio kommt. Ansonsten bin ich froh über ein so engagiertes Treiben in Bremen, weiter so!

BioStadt: Vielen Dank für das Interview!

Mehr Bio Für Bremen

Kühe, Kompost, Karotte: Was bedeutet ökologische und regionale Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -vermarktung in und um Bremen

Die Pandemiesituation entspannt sich und im kommenden Halbjahr wird es viele spannende Angebote rund um ökologisch hergestellte Lebensmittel geben. Ab September wird die erste KiTa an einer Veranstaltungsreihe mit vier Familienevents unter dem Motto "ökologische Lebensmittel vom Acker bis zum Teller“ teilnehmen. Wir möchten damit KiTa-Kinder, ihre Eltern sowie das KiTa-Personal auf eine kleine Reise des Kreislaufs ökologischer Produkte von Erzeugung, über Verarbeitung bis hin zur gemeinsamen Zubereitung in der KiTa mitnehmen und ihnen so Ursprung und Konsum dieser Lebensmittel näherbringen.

Als erstes steht ein Besuch des Biolandhofes Meyenburg auf dem Programm, um den Anbau von Sommergemüse wie Tomaten, Paprika und Gurken zu sehen. Beim nächsten Event werden dann leckere Gerichte aus dem dort angebauten Gemüse zubereitet.

Im Herbst/Winter wird sich schließlich alles um die Milch drehen und ein weiterer Erzeugungs- und/oder Verarbeitungsbetrieb besucht. Zum Abschluss der gemeinsamen Veranstaltungen wird dann mit Rezepten der Familien Brot gebacken und Milch verarbeitet.

Mehr Bio für Bremen ist ein Verbundprojekt der BioStadt Bremen und des Vereins SozialÖkologie e.V.

Veranstaltungen

Save the date! Bio-Marktfest am 10. Oktober 2021 von 10 bis 17 Uhr auf dem Wochenmarktplatz Findorff an der Neukirchstraße
Auch in diesem Jahr laden wir Sie ein, am Marktfest der BioStadt teilzunehmen. Unser Ziel ist es, Verbraucher:innen für mehr Bio zu begeistern und engagierte Akteur:innen zu vernetzen. Wir freuen uns, dass das Marktfest im letzten Jahr stattfinden und zahlreiche Besucher:innen begeistern konnte. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und planen derzeit unser kommendes Fest.

Unterstützen Sie uns dabei, Bio in Bremen präsenter und für alle Bremer:innen erlebbar zu machen! Ob Lebensmittel, Pflanzen, Kosmetik oder Bekleidung – auf dem 6. Marktfest wollen wir die Bürger:innen wieder über Vielfalt und Vorteile der ökologischen und regionalen Wertschöpfung informieren.

Werden Sie Teil des bunten Marktgeschehens und gestalten Sie das Marktfest der BioStadt Bremen auf dem beliebten Findorffmarkt aktiv mit. Begleitet wird die gesamte Veranstaltung von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, dass die Besucher:innen zum Verweilen einlädt.

Das Marktfest ist eine Veranstaltung von BioStadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Die Programmgestaltung erfolgt durch die freundliche Unterstützung unserer Partner:innen von Großmarkt und sternkultur.

Sie wollen laufend über die Aktivitäten und Veranstaltungen rund um die BioStadt Bremen auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie uns in den Sozialen Medien bei Instagram!

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Projekt!

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau Biostadt Bremen An der Reeperbahn 2 28217 Bremen