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Ökolandbau Stärken, regionale Wertschöpfung fördern

Am vergangenen Sonntag hat das 5. Marktfest der BioStadt Bremen stattgefunden. Buntes Programm und vielfältige Aussteller haben dazu eingeladen, Bio zu erleben.

Bremen ist BioStadt. Mit dem Aktionsplan 2025 wurde beschlossen, die Gemeinschaftsverpflegung auf mehr Bio umzustellen, und regionale Akteure zu vernetzen. Dass die Bremer*innen Vernetzen können haben sie am letzten Sonntag auf dem Marktfest der BioStadt zum 5.Mal mit Bravour bewiesen: Menschen aus verschiedenen Stadtteilen, ob klein oder groß, jung oder alt, fanden sich bei herbstlicher Sonne zusammen, um ein ganz besonderes Erntedank-Fest zu feiern.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Maike Schäfer betonte die Vorteile von regionalen Bio-Produkten und plauderte im Gespräch mit Helge Tramsen, der durch die Veranstaltung moderierte, aus dem Nähkästchen, über ihre Vorliebe für Schmorgurken und Steckrübeneintopf. Regionale Gerichte und Produkte sind sehr wichtig, so Schäfer, denn wenn wir die Bio-Gurke aus Italien einfliegen, sei dies auch nicht im Sinne des Klimaschutzes.
Regionale Bio-Produkte konnten die Besucher*innen den ganzen Tag erwerben: Tofu aus Bremen reihte sich in freundlicher Nachbarschaft an Bio-Rind aus der Region; Bio-Ingwersäfte aus eigener Herstellung standen neben unverpackten Seifen und Frischhaltetücher aus Bienenwachs. Der Andrang war groß, die Besucher*innen des 5. Bremer Marktfestes mussten nicht von den Vorteilen der leckeren und vielfältigen Produkte überzeugt werden. Viele Besucher*innen nutzten auch die Chance, mit Initiativen rund um das Thema Ökolandbau und faire Produktion in Kontakt zu kommen, wie z.B. dem Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk e.V. (BeN), die Elektrizitätswerke Schönau, der Verbraucherzentrale Bremen e.V. und dem Verein Sozialökologie e.V..
Musikalisch untermalt wurde die Feierlichkeit von Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble!, ein wilder Ritt durch Polka-Rhythmen, Funk, Latin- und Balkan-Beats. Für alle die selbst aktiv werden wollten, stand ein Meer aus Blumen bereit, das zum Binden von Blumenkronen- und –kränzen einlud. Es wurde bei herrlichem Wetter getanzt, gelacht, diskutiert und probiert. Natürlich immer mit Beachtung der geltenden Hygieneanforderungen.
Das 5. Marktfest der BioStadt Bremen war ein wunderbares Fest. Wir möchten uns herzlich bei allen Bedanken, die diesen Tag mit ihrem Beitrag, ihrem Stand oder ihrem Besuch, zu einem tollen Ereignis gemacht haben. Außerdem danken wir dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), das Rahmenprogramm gefördert hat. Besonderer Dank geht an unsere Partner Sternkultur UG und Großmarkt Bremen, mit deren freundlicher Unterstützung ein so abwechslungsreiches und schönes Programm zustande gekommen ist.

Bremens Bio-Bauern sind bundesweit Spitze

Fast ein Viertel der landwirtschaftlich genutzten Fläche Bremens wird ökologisch bewirtschaftet. Und die Zahl der Biobauern im kleinsten Bundesland nimmt stetig zu.
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Deputation beschließt Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans 2025

Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen

Mit dem "Aktionsplan 2025 – Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" (Mitteilung des Senats vom 6. Februar 2018, Drucksache 19/731 S) hat Bremen als erste Stadt Deutschlands beschlossen, dass das Verpflegungsangebot in Schulen, städtischen Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern und öffentlichen Kantinen, auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte umgestellt werden soll. Die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Umsetzung dieses Aktionsplans ist von der städtischen Deputation für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Tierökologie beschlossen worden.
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Der Bremer Weg zu mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung

Der Bremer Senat hat sich mit dem "Aktionsplan 2025" ehrgeizige Ziele für eine nachhaltige Verpflegung in Kitas, Schulen und Kliniken gesetzt. Was wurde bisher erreicht? Wie hoch sind die Bio-Anteile in den Einrichtungen? Oekolandbau.de fasst die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Evaluierung zusammen.

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Bremen ist Bioland

Rund ein Viertel der Fläche wird ökologisch bewirtschaftet

BREMEN – Seit fünf Jahren ist Bremen bereits BioStadt – mit dem Ziel, eine gesunde und ökologische Ernährung für alle Menschen der Stadt zu ermöglichen. Der Aktionsplan 2025 sieht vor, das Essen in städtischen Schulen, Kitas und Krankenhäusern auf regionale Bioprodukte umzustellen. Auf dem Weg dorthin hat Bremen nun einen wichtigen Meilenstein erreicht: 24,3 Prozent und damit fast ein Viertel der landwirtschaftlichen Anbaufläche des Bundeslandes Bremen werden ökologisch bewirtschaftet. Damit ist das Land Bremen bundesweit Spitzenreiter vor Berlin mit 22,3 Prozent und dem Saarland 18,1 Prozent Ökolandbau. Bundesweit liegt die Quote lediglich bei 9,7 Prozent. „Ich freue mich, dass wir jetzt deutschlandweit eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt auch Ulli Vey, der mit seiner Frau Carola seit 1993 in Bremen-Blumenthal Angus Rinder züchtet und seit 25 Jahren Naturführungen anbietet.

Autor:
DAS BLV - WOCHENZEITUNG
vom 05.08.2020
Seite 7

Bio in der Schulmensa

Der Kurzfilm des BÖLN zeigt, wie es geht

BioStadt Bremen in neuem Design

Infos zur BioStadt im neuen Flyer

Logo der BioStadt mit Grafiken von buntem Gemüse

Passend zum neuen Jahr hat die BioStadt Bremen ein neues, buntes und vor allem frisches Gesicht erhalten.

Im neuen Design präsentiert sich auch der neue BioStadt Bremen Flyer mit den wichtigsten Informationen zum Projekt und zum Aktionsplan.

Den Flyer können Sie sich unter Dokumente anschauen.