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BioStadt für alle: 2. Dialogforum für nachhaltige Verpflegung in Bremen am 09.12.2021

Wir möchten uns mit Ihnen austauschen, um die nachhaltige Transformation unseres Ernährungssystems zu befördern.

Liebe Projekt- und Netzwerkpartner:innen,
liebe bio-affine Menschen,

wir möchten unseren Austausch für eine nachhaltige Transformation unseres Ernährungssystems weiterführen und Sie an der Entwicklung der BioStadt Bremen teilhaben lassen.
Daher laden wir Sie am 09.12.2021 herzlich zum 2. Dialogforum für nachhaltige Verpflegung in Bremen ein!

Ziel des Dialogforums ist es, im konstruktiven Dialog Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen für eine nachhaltige Transformation des Bremer Ernährungssystems zu entwickeln. Zudem geht es darum, eine Plattform des Austauschs zu bieten, damit sich die Akteure vernetzen können und so das Netzwerk weiter gestärkt wird.

Wir planen die Veranstaltung digital und freuen uns sehr auf den Austausch.

Für Details zur Veranstaltung sowie die Anmeldedaten schreiben Sie eine Email an biostadt@umwelt.bremen.de

Die Einladung darf gerne in Ihren Netzwerken weitergeleitet werden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Das Team der BioStadt Bremen

BioStadt Bremen stellt Konzept der "Training Kitchen" vor: Lecker, gesund, nachhaltig!

Die Küche bietet ein professionelles Umfeld für das Kochen im Großküchen-Maßstab. Foto: SKUMS/BioStadt Bremen

Mit dem Ziel, die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung in Bremen weiter zu erhöhen, geht das Projekt der "Training Kitchen" in die nächste Phase. Gestern (23. November 2021) stellte Ronny Meyer, Staatsrat für Umwelt und Verkehr bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Überseemuseum das Konzept für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für nachhaltige Ernährung vor.

150 Branchenvertreterinnen und -vertreter, Biopionierinnen und –pioniere und Kantinenspezialistinnen und –spezialisten lernten die verschiedenen Bereiche der zukünftigen "Training Kitchen" mit Präsentationen, Essimpulsen und diskursiven Kommunikationsformaten kennen.

"Dieses Konzept zeigt, wie die 'Training Kitchen' das zentrale Element der Bremer Ernährungsstrategie werden kann. Das Projekt versteht sich vor allem als Change-Managerin, als Tramsformationsberaterin und als Schulungseinrichtung", erklärt Staatsrat Ronny Meyer. Die zentrale Aufgabe der "Training Kitchen" ist es die Kantinenprakterinnen und –praktiker dabei zu unterstützen, das Nahrungsmittel- und Speisenangebot auf 100 Prozent Bio umzustellen.

Im Kompetenzzentrum der „Training Kitchen“ findet sich auch Platz für den Gedankenaustausch. Foto: SKUMS/BioStadt Bremen

"Dieses Ziel ist ambitioniert – das ist uns bewusst. Wir wollen die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung anheben und gleichzeitig die Preise für die Konsumentinnen und Konsumenten niedrig halten. Das Essen soll in allen städtischen Kitas, Schulen und Betriebskantinen frisch, gesund und schmackhaft auf die Teller kommen. Dafür braucht es zunächst die Schulung aller Beteiligten im Umgang mit Bio-Lebensmitteln.", so Ronny Meyer weiter.

Das Konzept sieht deshalb vor, Weiterbildungen an drei Tagen in der Woche anzubieten, an denen Inhalte wie die Vermeidung von Lebensmittelabfällen, der Umgang mit alternativen Proteinquellen und die Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), z.B. für kindergerechte Speisen vermittelt werden. Zu Beginn werden so genannte "Protoküchen" installiert, in denen die Transformation aller Prozesse im Betrieb für mindestens drei Monate intensiv begleitet werden. Die Protoküchen dienen dabei der Ermittlung von Daten und Best Practices in der Erreichung der Ziele des Aktionsplanes. Parallel wird ein flächendeckendes Weiterbildungsangebot geschaffen, dass alle Interessierten zur Umstellung auf ein gesundes und nachhaltiges Verpflegungsangebot befähigt.

Hintergrund:
2018 wurde der "Aktionsplan 2025 – gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" verabschiedet, das Kompetenzzentrum für nachhaltige Ernährung, kurz "Training Kitchen", wurde auf den Weg gebracht. Die Institution soll die Bremer Gemeinschaftsverpflegung bei der Erreichung des Ziels von 100 Prozent Bio unterstützen, befähigen und vernetzen. Der Name bleibt bis zur Findung zukünftiger Betreiberinnen oder Betreiber ein Arbeitstitel/Platzhalter.

PODCAST SWR 2 WISSEN:

BIO-ESSEN IN DER MITTAGSPAUSE – WIE KANTINEN NACHHALTIG WERDEN

Der SWR hat in seinem Podcast „SWR 2 Wissen“ eine Folge dem BioStädte-Netzwerk und dem Thema „Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ gewidmet.

In dem hörenswerten Podcast kommen unter anderem verschiedene Stimmen aus Bremen zu Wort, zudem bietet er eine gute Übersicht über die Entwicklungen in Bremen und den anderen BioStädten.

Zum Anhören folgen Sie einfach dem Link oder suchen Sie nach dem Podcast in den bekannten Apps.

Link: https://www.swr.de/swr2/wissen/bio-essen-in-der-mittagspause-wie-kantinen-nachhaltig-werden-100.html

1. Dialogforum für nachhaltige Verpflegung

Unter dem Motto "BioStadt für alle" fand am Donnerstag (29. April 2021) das 1. Dialogforum für nachhaltige Verpflegung in Bremen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der BioStadt Bremen mit dem Ziel, eine Plattform des Austauschs für die Akteurinnen und Akteure der Bremer Verpflegungslandschaft zu bieten und so das Netzwerk weiter zu stärken.

Von den in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit aktiven Nicht-Regierungsorganisationen in Bremen sind bisher wichtige Impulse für das Themenfeld "Nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung" ausgegangen. Der daraus hervorgegangene Aktionsplan 2025 sieht eine stufenweise Umstellung auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte in der Bremer Gemeinschaftsverpflegung vor. Die BioStadt Bremen koordiniert die Umsetzung des Aktionsplans.

Senat beschließt Bremens Beitritt ins europäische Netzwerk der BioStädte

Regional, nachhaltig, fair: Die BioStadt Bremen ist Gründungsmitglied des seit 2014 bestehenden "Netzwerkes Bio-Städte, -Gemeinden und –Landkreise". Die Mitgliedsstädte wollen gemeinsam den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und die regionale Wertschöpfung fördern. Im Vordergrund stehen Erfahrungsaustausch, Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsame Projekte.

Auf europäischer Ebene hat sich dazu ebenfalls ein Netzwerk gebildet: Das Organic Cities Network Europe (OCNE) versucht städtische Ernährungsinteressen, Ernährungssicherheit und die nachhaltige Entwicklung unseres Ernährungssystems in die europäische Agrarpolitik einzubringen. Durch die verbindliche Zusammenarbeit können sich die Städte in Brüssel mehr Gehör verschaffen. Bremen ist mit dem Beitritt ins Netzwerk der BioStädte und mit dem Beschluss des Aktionsplans für Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen bundesweit zur Vorreiterin im Hinblick auf eine nachhaltige Transformation unseres Ernährungssystems geworden. Mit dem Beitritt ins OCNE zeigt Bremen, dass die Stadt sich auch auf EU-Ebene für "mehr Bio aus der Region" stark macht.
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Konstituierung des Beirats zur Weiterentwicklung des Aktionsplans 2025

Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen

Am Donnerstag, den 18. März 2021, fand die konstituierende Sitzung des Beirats zur Weiterentwicklung des Aktionsplans 2025 statt. Künftig werden die Mitglieder die zuständigen Ressorts im konstruktiven Dialog auf dem Weg zu einer ökologischen und gesundheitsförderlichen Ernährung für die Teilnehmenden der Gemeinschaftsverpflegung in Bremen unterstützen.

Das ökologische Bewusstsein hält immer mehr Einzug in den Alltag vieler Menschen. Als erste Stadt Deutschlands hat Bremen mit dem "Aktionsplan 2025. Gesunde Ernährung in der Stadtgemeinde Bremen" im Februar 2018 beschlossen, die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde schrittweise auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte umzustellen. Von den in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit aktiven Nicht-Regierungsorganisationen in Bremen sind bisher wichtige Impulse für das Themenfeld "Gemeinschaftsverpflegung" ausgegangen. Mit der Gründung des Beirats soll die Umsetzung des Aktionsplans von der Expertise und langjährigen Erfahrung des Netzwerks profitieren. Der Austausch soll fortgesetzt und intensiviert werden. Mehr dazu hier

Ökolandbau Stärken, regionale Wertschöpfung fördern

Am vergangenen Sonntag hat das 5. Marktfest der BioStadt Bremen stattgefunden. Buntes Programm und vielfältige Aussteller haben dazu eingeladen, Bio zu erleben.

Bremen ist BioStadt. Mit dem Aktionsplan 2025 wurde beschlossen, die Gemeinschaftsverpflegung auf mehr Bio umzustellen, und regionale Akteure zu vernetzen. Dass die Bremer*innen Vernetzen können haben sie am letzten Sonntag auf dem Marktfest der BioStadt zum 5.Mal mit Bravour bewiesen: Menschen aus verschiedenen Stadtteilen, ob klein oder groß, jung oder alt, fanden sich bei herbstlicher Sonne zusammen, um ein ganz besonderes Erntedank-Fest zu feiern.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Maike Schäfer betonte die Vorteile von regionalen Bio-Produkten und plauderte im Gespräch mit Helge Tramsen, der durch die Veranstaltung moderierte, aus dem Nähkästchen, über ihre Vorliebe für Schmorgurken und Steckrübeneintopf. Regionale Gerichte und Produkte sind sehr wichtig, so Schäfer, denn wenn wir die Bio-Gurke aus Italien einfliegen, sei dies auch nicht im Sinne des Klimaschutzes.
Regionale Bio-Produkte konnten die Besucher*innen den ganzen Tag erwerben: Tofu aus Bremen reihte sich in freundlicher Nachbarschaft an Bio-Rind aus der Region; Bio-Ingwersäfte aus eigener Herstellung standen neben unverpackten Seifen und Frischhaltetücher aus Bienenwachs. Der Andrang war groß, die Besucher*innen des 5. Bremer Marktfestes mussten nicht von den Vorteilen der leckeren und vielfältigen Produkte überzeugt werden. Viele Besucher*innen nutzten auch die Chance, mit Initiativen rund um das Thema Ökolandbau und faire Produktion in Kontakt zu kommen, wie z.B. dem Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk e.V. (BeN), die Elektrizitätswerke Schönau, der Verbraucherzentrale Bremen e.V. und dem Verein Sozialökologie e.V..
Musikalisch untermalt wurde die Feierlichkeit von Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble!, ein wilder Ritt durch Polka-Rhythmen, Funk, Latin- und Balkan-Beats. Für alle die selbst aktiv werden wollten, stand ein Meer aus Blumen bereit, das zum Binden von Blumenkronen- und –kränzen einlud. Es wurde bei herrlichem Wetter getanzt, gelacht, diskutiert und probiert. Natürlich immer mit Beachtung der geltenden Hygieneanforderungen.
Das 5. Marktfest der BioStadt Bremen war ein wunderbares Fest. Wir möchten uns herzlich bei allen Bedanken, die diesen Tag mit ihrem Beitrag, ihrem Stand oder ihrem Besuch, zu einem tollen Ereignis gemacht haben. Außerdem danken wir dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), das Rahmenprogramm gefördert hat. Besonderer Dank geht an unsere Partner Sternkultur UG und Großmarkt Bremen, mit deren freundlicher Unterstützung ein so abwechslungsreiches und schönes Programm zustande gekommen ist.

Bremens Bio-Bauern sind bundesweit Spitze

Fast ein Viertel der landwirtschaftlich genutzten Fläche Bremens wird ökologisch bewirtschaftet. Und die Zahl der Biobauern im kleinsten Bundesland nimmt stetig zu.
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Deputation beschließt Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans 2025

Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen

Mit dem "Aktionsplan 2025 – Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" (Mitteilung des Senats vom 6. Februar 2018, Drucksache 19/731 S) hat Bremen als erste Stadt Deutschlands beschlossen, dass das Verpflegungsangebot in Schulen, städtischen Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern und öffentlichen Kantinen, auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte umgestellt werden soll. Die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Umsetzung dieses Aktionsplans ist von der städtischen Deputation für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Tierökologie beschlossen worden.
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Der Bremer Weg zu mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung

Der Bremer Senat hat sich mit dem "Aktionsplan 2025" ehrgeizige Ziele für eine nachhaltige Verpflegung in Kitas, Schulen und Kliniken gesetzt. Was wurde bisher erreicht? Wie hoch sind die Bio-Anteile in den Einrichtungen? Oekolandbau.de fasst die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Evaluierung zusammen.

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Bremen ist Bioland

Rund ein Viertel der Fläche wird ökologisch bewirtschaftet

BREMEN – Seit fünf Jahren ist Bremen bereits BioStadt – mit dem Ziel, eine gesunde und ökologische Ernährung für alle Menschen der Stadt zu ermöglichen. Der Aktionsplan 2025 sieht vor, das Essen in städtischen Schulen, Kitas und Krankenhäusern auf regionale Bioprodukte umzustellen. Auf dem Weg dorthin hat Bremen nun einen wichtigen Meilenstein erreicht: 24,3 Prozent und damit fast ein Viertel der landwirtschaftlichen Anbaufläche des Bundeslandes Bremen werden ökologisch bewirtschaftet. Damit ist das Land Bremen bundesweit Spitzenreiter vor Berlin mit 22,3 Prozent und dem Saarland 18,1 Prozent Ökolandbau. Bundesweit liegt die Quote lediglich bei 9,7 Prozent. „Ich freue mich, dass wir jetzt deutschlandweit eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt auch Ulli Vey, der mit seiner Frau Carola seit 1993 in Bremen-Blumenthal Angus Rinder züchtet und seit 25 Jahren Naturführungen anbietet.

Autor:
DAS BLV - WOCHENZEITUNG
vom 05.08.2020
Seite 7

Bio in der Schulmensa

Der Kurzfilm des BÖLN zeigt, wie es geht

BioStadt Bremen in neuem Design

Infos zur BioStadt im neuen Flyer

Passend zum neuen Jahr hat die BioStadt Bremen ein neues, buntes und vor allem frisches Gesicht erhalten.

Im neuen Design präsentiert sich auch der neue BioStadt Bremen Flyer mit den wichtigsten Informationen zum Projekt und zum Aktionsplan.

Den Flyer können Sie sich unter Dokumente anschauen.